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 Di. 18.6.02      

10 bis 17 Uhr
Orientalische Wunderkammer

Projekt "Die Quelle als Inspiration - Historisches Wissen in der zeitgenössischen Kunst"

Mit der Wissenschaft Orientalistik beschäftigt sich die im Iran geborene und in Frankfurt lebende Künstlerin Parastou Forouhar. In ihrer künstlerischen Arbeitsweise thematisiert sie die Frage nach Identität in verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen. Ihr mit persischen Schriftzeichen ausgemalter Raum ORIENTALISCHE WUNDERKAMMER veranschaulicht hier mehr als nur einen Prozess der Kommunikation oder Dialog der Kulturen: die Buchstaben, Silben und Worte in ihrem konzentrierten Duktus lesen sich einerseits als orientalische Zeichen, als Schmuck- und Erinnerungsformen, andererseits wirken sie in ihrer kalligraphischen Form aber auch auf die räumliche Wahrnehmung des Betrachters.

Francke, der in seinen jungen Jahren in Gotha und Leipzig die hebräische Sprache lernte wie auch lehrte und seine Dissertation über orientalische Sprachen ablegte, wurde 1692 als Professor für Griechisch und orientalische Sprachen (v. a. für die biblischen Grundsprachen Hebräisch und Griechisch) an die Philosophische Fakultät berufen, bevor er später zur Theologischen Fakultät wechselte. In seiner Funktion als Universitätsprofessor gründetet Francke zur Förderung des theologischen Nachwuchses und zur Ausbildung für die Missionstätigkeit das „Collegium orientale theologicum“.
>> Das Projekt „Quelle als Inspiration“
Eintritt: 3 Euro für die Gesamtausstellung "Die Quelle als Inspiration"


Parastou Forouhar
(Künstlerin, Iran/Frankfurt)
 

  : Franckesche Stiftungen zu Halle  
     


 
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