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 Fr. 25.4.03      

19.30 Uhr
Schneller Wasserstoff als Spürhund in der Kunstanalyse

Reihe "Chemie der Kunst" der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), des Hahn-Meitner-Instituts (HMI) Berlin und des Rathgen-Forschungslabor SMB.

Die chemische Elementzusammensetzung eines Gegenstandes verrät dem Kunsthistoriker, ob es sich um ein Original oder eine Fälschung handelt, wie der Gegenstand hergestellt wurde oder woher er kam. Bestrahlungen mit schnellen Wasserstoffionen ermöglichen eine zerstörungsfreie Bestimmung der Elemente in einem Objekt. Diese Analysemethode, sog. "PIXE" (Proton Induced X-ray Emission), wird am Ionenstrahllabor des Hahn-Meitner-Instituts Berlin (HMI) angewendet und dient zur Untersuchung unterschiedlichster Materialien und Gegenstände. Frau Dr. Andrea Denker, Wissenschaftlerin am HMI, wird in ihrem Vortrag Experimente an chinesischem Porzellan, Gemälden und mittelalterlichen Scheibenfibeln vorstellen und die Ergebnisse dieser ungewöhnlichen Methode allgemeinverständlich präsentieren.

Dr. Andrea Denker
(Hahn-Meitner-Institut (HMI), Berlin-Wannsee)
 

  : Kunstgewerbemuseum Berlin Staatliche Museen zu Berlin  
     


 
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